Auf den Hund gekommen

Robin Hund

Wir sind ja schon seit Jahren auf den Hund gekommen, einfach nur so. Einem inneren Bedürfnis folgend und auch wegen der selbst erlebten,  nachhaltig positiven Hundegeschichten im eigenen Elternhaus. Wir wollten uns und unseren Kindern so einen Vierbeiner antun und dann hat er es uns angetan. Alleine die Erzählungen der Kinder heute, welche noch oft mit „Weißt Du noch damals, als Robin (so hieß unser Berner Sennenhund) …“ beginnen, sind jede Mühe wert gewesen, von denen so ein Familienhund natürlich einige bereitet. Ob schmutzige Pfotenabdrücke im Wohnzimmer, Hundehaare an exakt der gereinigten Hose, ein leicht müffelndes Auto,  nervenzehrende Tierarztbesuche, Spaziergänge mit dem typischen Hundebesitzer-Weitblick (kommen aggressive Hunde, kommen ängstliche Mitmenschen, kommen Stellen, die der Hund nicht mag / die den Hund nicht mögen,…?) oder das Handling der Kacketüten und die Gartengestaltung mit etwas seltsamen Grundmustern. Diese Mühen sind, wie gesagt, stets in Unterzahl, wenn man sie vergleicht mit den positiven Erlebnissen, die der Hund einem bereitet. Alleine das Lachen im Haus, der Kontakt zum Hund, der Kontakt zu vielen anderen Menschen, die rudimentäre, aufs Wesentliche gerichtete Lebensweise des Tieres, die natürliche Sicht aufs Leben, die einem der Hund (wieder-)eröffnet und – nicht zuletzt – die Bewegungseinheiten, die man von diesem persönlichen Coach verabreicht bekommt, sind es wert. Faszinierend sind immer wieder die Hunde-Alltagsgeschichten, in denen die variantenreichen Vierbeiner ihren Menschen treuer Partnerersatz sind, Joggingpartner oder auch Freund. Wirklich wunderbar sind die Hunde, die das Leben  darüberhinaus mit Ihren Fähigkeiten bereichern: Suchhunde, Begleithunde, Blindenhunde, Therapiehunde oder Assistenzhunde. Einfach super, liebevoll, berührend,…