Paula and Friends

Das ist nicht der Titel einer neuen Rockband sondern eine Bande, die mich und meine Familie rockt. So manches Mal schon haben wir uns die Frage gestellt, warum wir uns das mit den Tieren antun. Tierarztrechnungen, Futter schleppen, Pflegeeinsätze, Notversorgung, Sorgen um Gesundheit und Erziehung, und so weiter… aber es sind die vielen kleinen Glücksmomente, die sie uns schenken, unsere Fellnasen. Sie kamen in unser Leben und haben es zweifellos bereichert. Hier ein paar Sätze zu unseren vierbeinigen Freunden:

Fräulein Paula, genauer gesagt Jasmin Paula von Koppas Hof, ist eine Irish Wolfhound Dame mit 84 cm Schulterhöhe, welche seit über 2 Jahren unser Leben bereichert. Sie lebt mit uns im Haus und ist eine Seele von Hund. Obwohl sie einem explodierten Flokati gleich sieht, schimmert ihre innere Schönheit durch jedes Knopfloch und sie verkörpert das Phänomen „Hund“ nahezu in Reinkultur. Klar sind wir vernarrt in den Hund und sie zaubert uns mehrmals am Tag ein Lächeln ins Gesicht…

Tigger, unser Kater. Geboren wurde  er auf einem Bauernhof und kam über unsere Tochter zu uns. Sie rettete ihn vor der „Entsorgung“ und, weil er damals gestreift war (und blaue Augen hatte), wurde er Tigger getauft. Heute hat er ein tief schwarzes Fell und wenn er irgendwo im Haus ein Plätzchen besetzt hat, um sich stundenlang leise schnurrend von seinen nächtlichen Ausflügen zu erholen, strahlt er eine unglaubliche Ruhe aus. Er ist sehr menschenbezogen und teilt inzwischen auch gerne mal mit Paula die Liegestatt. Man versteht bei ihm auf Anhieb, warum es früher hiess „Kein richtiges Haus ohne Katze“.

Thomas O’Mally, unser zweiter Kater. Er hat sich uns ausgesucht und kam als junger Streuner in unseren Garten. Wir hatten ihn schon ein paar Tage in der Nachbarschaft gesehen, aber er war äußerst scheu und vorsichtig. Eines Tages saß er dann vor unserem Haus und ist für immer geblieben. Er hat sich mit Tigger und Paula arrangiert und die drei leben uns vor, dass man auch mit extrem unterschiedlichen Lebensentwürfen sehr gut und tolerant miteinander leben und umgehen kann.

Unser Chip, Geboren als Zwillling und – äußerst selten – auch lebend durchgekommen. Mama – hier links  im Bild – war Trakehnerstute und Papa ein bayerischer Warmbluthengst. Meist geritten von meiner Tochter und geliebt von uns allen ist Chippi ein absolutes Bewegungstier. Laufen und Kapriolen springen, das ist seine Welt und so sind die Koppelgänge für ihn und seine Stuten (er ist zwar Wallach, aber dennoch bei den Damen „Hahn im Korb“, wenn man das bei Pferden mal so sagen darf) das Höchste und er erfreut uns – trotz mancher gesundheitlicher  Sorgen – mit seiner umgänglichen Art. Auf dem Bild von 2000 steht Chip hier hinter seinem Zwillingsbruder Chap…

Samira – eine original dänische Knabstrupperstute. Mein Reitpferd und inzwischen 19 Jahre alt. Samira ist ein Knabstrupper im barocken Typ. Sie ist also etwas stabiler als ein Warmblüter aber wesentlich leichter gebaut als ein Kaltblutpferd. Das macht sie zum idealen Partner für Kutschenfahrten. Sie ist zwar bis heute kein großer Fan vom Einspannen, was zum Teil  auch daran liegen mag, dass wir erst spät begonnen haben (da war sie schon 14 Jahre), aber sie hat sehr schöne Gänge und es macht mir sehr viel Freude mit ihr durch unsere Landschaft zu fahren. Aber auch bei der Bodenarbeit und unseren Ausritten sind wir ein gutes Team mit viel Freude und Spaß und wir haben uns in den letzten Jahren schätzen und lieben gelernt. Ein Charakterpferd wie es im Buche steht…

2 Antworten auf „Paula and Friends“

  1. Sehr lebendig beschrieben – ich kann mir da die Tiere gut vorstellen – man/ich spüre auch deine „Liebe“ und Achtung zu/vor den Tieren.
    Gefällt mir sehr gut !

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