Land des Laechelns

Das „Land des Lächelns“ war für mich bisher stets eine Operette mit romantischer Musik. China wird darin und generell , wohl wegen seiner stets lächelnden Menschen, als „Land des Lächelns“ bezeichnet. Wobei ich hier aus eigener Erfahrung sagen kann, dass die Menschen wirklich fröhlich und zum allergrößten Teil sehr nett sind. Das den Menschen dort das Lächeln nicht vergeht, ist für mich, angesichts der rigorosen Regierung, der stetigen Restriktionen und der harten Arbeit das Wunder. Was mich nicht wundert ist aber die Tatsache, das Deutschland nicht als „Land des Lächelns“ bezeichnet wird. Erstens nehmen wir das Leben viel zu ernst und unsere Regierung nicht auf die leichte Schulter (na ja, ist ja verständlich bei dem Übergewicht – nicht nur dem politischen Übergewicht der Schwerfälligen, Käuflichen und Unfähigen). Zweitens fällt es vielen Deutschen schwer zu lächeln (schon gar nicht, wenn einem eben nicht danach ist). Unsere First Lady „Mutti“ macht das ja stets und überall vor. Selbst wenn sie lächelt, sieht das irgendwie bemüht aus. So wurde, wie aus gut informierten Kreisen verlautbart wurde, vor einigen Jahren in neuen Fotoapparaten eine Automatik eingebaut, welche den Auslöser nur dann freigibt, wenn das Foto-Objekt LÄCHELT! Das war 2008. Heutzutage wird diese Lächelautomatik nur noch in Hobbykameras eingebaut, weil alle Profi-Fotografen sonst, mangels Fotos, dem Hungertod geweiht wären. Schade eigentlich. Wo ein wenig Lächeln uns allen doch so gut täte – mich eingeschlossen. Deshalb jetzt, zum guten Schluss –  noch die Musik zum Thema 🙂