Lachen bis der Arzt kommt…

Lachen bis der Arzt kommt

Eine oftmals missverstandene Floskel. Eigentlich eine gute Idee, aber auf dem Land kann man da ziemlich lange lachen. Hausarzt – kein Beruf mit Zukunft. Dank unseres mehrfach reformierten Gesundheitssystems liegt die Versorgung der Patienten und damit auch der Patient selbst danieder. Aber man sollte nicht zu früh urteilen, denn die Reformen haben genau das gebracht, was sie sollten. Milliardengewinne für unsere Chemiekonzerne. Im – wie immer wieder betont wird – ach so freien Wirtschaftsstandort Deutschland bestimmen einfach die Konzerne was z.B. Medikamente kosten. Und das kann durch aus schlicht 100% mehr sein, als im Nachbarland. Es wird geschmiert und betrogen, dass sich die Balken biegen (die biegen sich aber nicht vor Lachen!). Leider kann man da nichts tun (Aussage der Gesundheitsministerin, die bis heute noch nicht begriffen, hat, dass Sie nicht für die monetäre Gesundheit von Pharmariesen und Industrie zuständig ist – Zwischengruß an den Umweltminister, etc.). Kosten für die Gesundheitsvorsorge werden nicht erstattet, Kosten für Brillen, Hörgeräte, Zahnbehandlungen werden auf einen kaum mehr messbaren Basisteil reduziert, Zeit – der wichtigste Faktor bei der Behandlung von Menschen – wird einfach wegrationalisiert. Tür und Tor für esoterische „Behandlungen“ geöffnet, deren einziges wirksames Mittel die Zeit ist, die man dem Patienten widmet.

Na ja, aber Lachen ist doch gesund! Ein Argument, demzufolge der Arzt gleich zu Hause bleiben kann und lieber am Telefon noch einen Witz erzählt (hier ein Exemplar für leichte Krankheiten):

***  Zwei Kerzen stehen auf dem Tisch. Fragt die eine: „Ist eigentlich ein Windzug gefährlich?“ Sagt die andere: „Davon kannst Du ausgehen!“